Um Seife herzustellen, gibt es grundsätzlich zwei Verfahren: das anspruchsvollere Kalt- und das leichtere Heißverfahren. Noch viel einfacher geht es, wenn man eine Seifengrundmasse kauft. Du brauchst dann:
- Seifengrundmasse (z.B. die ökologische Soap Base von g’reenum)
- getrocknete Fichtennadeln vom letzten Waldspaziergang
- ätherisches Fichtennadel-Öl
- (bei Bedarf: Lebensmittelfarbe)
- Seifen-Silikonformen
1. Schneide die Fichtennadeln mit der Schere klein (nein, nicht jede einzeln, nimm so viele zwischen Daumen und Zeigefinger, wie du greifen kannst). Meine Versuche mit Mörser – gleich ob manuell oder elektrisch – schlugen fehl, die Nadeln sind einfach zu leicht.
2. Schmelze so viel Seifengrundmasse im Wasserbad, dass du mindestens eine Silikonform damit füllen kannst.
3. Nehme den Topf mit der geschmolzenen Seife vom Herd und rühre zügig die Nadeln und das ätherische Öl (sowie ggf. Lebensmittelfarbe) unter.
4. Gieße die flüssige Mischung in deine Silikonformen.
5. Lasse die Seifen durchtrocknen (das dauert je nach Größe der Formen 1-4 Stunden).
Fertig ist dein Geschenk. Tipp: Ich habe auch schon „Gästeseifen“ in sehr kleine Pralinen-Silikonförmchen gegossen und damit nach dem Aushärten und Verpacken selbstgemachte Knallbonbons gefüllt.